die katholische Soziallehre
Links christliche Sozialethik
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3. Europäische Versammlung Sibiu 2007
Sozialwort der christlichen Kirchen Österreich 2003
Charta Oekumenika Strassburg 2001
1. Europäische Versammlung Basel 1989
2. Europäische Versammlung Graz 1997
Ökumenische Zitate 1. Kapitel: Der Plan der Liebe Gottes für die Menschheit
Sozialwort des ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich 2003
Verantwortung (6) Die soziale Verantwortung der Kirchen entspringt dem Grund des Glaubens selbst. In Sorge um Schöpfung und Zukunft (15) Weiters richtet sich die Aufmerksamkeit der Kirchen auf die bedrohte Schöpfung, auf die Forderungen einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung und einer gerechten Verteilung der Güter dieser Erde.
Erfahrung des befreienden Gottes
(8) Der Gott der Bibel hat sich selbst auf die Seite der Unterdrückten gestellt. Die Befreiung Israels aus der Sklaverei Ägyptens stellt eine zentrale Glaubenserfahrung dar, die uns Christen durch die jüdische Tradition vermittelt wurde. In Jesu Tod und Auferstehung erfahren wir die Befreiung von Schuld und Sünde. Als neue Menschen sind wir berufen zu einem Leben im Dienst für die andern.
Die soziale Tradition Israels
(9) Authentischer Gottesglaube wurde schon in den Schriften des Alten Testaments stets an der Solidarität mit Fremden und Armen, speziell mit Witwen und Waisen gemessen (Exodus 22, 21; Deuteronomium 10, 18f.; Jesaja 1, 17). Die Solidarität mit den Schwachen sollte dabei nicht nur theoretische Geltung haben, sie drückt sich auch in der konkreten Gesetzgebung aus.
Menschen
(11) Im Licht der Tradition Israels und der Botschaft Jesu sind wir daher gerufen zu Solidarität mit den Schwachen und Hilfe für Notleidende, aber auch dazu, auf Unrecht hinzuweisen und falschen Göttern abzusagen.
Beziehung zu Gott
(14) (…)Hilfe für Hungernde, Fremde und Obdachlose, für Kranke und Gefangene ist für Jesus unerlässliche Voraussetzung für eine geglückte Gottesbeziehung.
Solidarisch mit den Armen
(14) Ausgehend von der Weltzuwendung Gottes wissen sich die Kirchen in besonderer Weise an die Seite der Armen und Ausgestoßenen gestellt. Sie betrachten die Wirklichkeit von Welt und Gesellschaft aus der Perspektive des Evangeliums. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt Armen und Menschen am Rande der Gesellschaft.
Auftrag der Christen und Christinnen
Glaubwürdig durch Engagement (13) Die Botschaft der Kirchen ist dann glaubwürdig, wenn sie durch das eigene Engagement gedeckt ist. (313) Die christlichen Kirchen sehen es als ihren Auftrag, im Blick auf die größere Wirklichkeit Gottes jeweils die Fragen nach Sinn und Zielen zu stellen. In ihrer Option für die Armen wollen sie dort helfen, wo Menschen unterdrückt werden und Not, Armut und Ausgrenzung erleiden. Im Bewusstsein, dass gerechte Strukturen und Rahmenbedingungen wesentliche Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben für alle sind, setzen sie sich für die notwendigen Veränderungen von Strukturen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ein.
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